Künstliche Intelligenz ist keine neue Tool-Wahl. Vielmehr wirft sie die Frage auf, wie Führung unter den neuen, veränderten Bedingungen funktioniert.
Auf dieser Seite ordne ich zentrale Aspekte von KI so ein, wie sie für Geschäftsführungen und Vorstände relevant sind: nicht technisch, nicht operativ, sondern aus der Perspektive von Verantwortung und Entscheidung.
FÜHREN IM KI-ZEITALTER
Führen mit Künstlicher Intelligenz bedeutet nicht, eine neue, ohnipräsente Technologie einzusetzen. Es bedeutet, unter neuen Bedingungen, die ein erhebliches Ausmaß in vielerlei Hinsicht haben, handlungsfähig zu bleiben.
Für Geschäftsführungen und Vorstände zeigt sich der richtige Umgang mit Künstlicher Intelligenz deshalb weniger im Tun, sondern stärker im Einordnen, Begrenzen und Entscheiden. Denn: Nicht alles, was möglich ist, ist führungsrelevant.
ZENTRALE
LEITGEDANKEN
KI ist eine Führungs- und Entscheidungsfrage
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur Prozesse. Sie verändert, wer entscheidet, auf welcher Basis und mit welchem Tempo. Wer KI delegiert, delegiert oft mehr als Technik – nämlich Verantwortung.
Klarheit kommt vor Geschwindigkeit
Aktionismus erzeugt Bewegung, aber selten Richtung. Bevor KI eingeführt, pilotiert oder skaliert wird, muss geklärt sein, wofür und warum sie im eigenen Unternehmen überhaupt sinnvoll eingesetzt werden soll.
Nicht jede KI-Frage ist Chefsache – einige schon
Ein Teil der Fragen rund um Künstliche Intelligenz gehört bewusst in die Fachabteilungen. Andere dürfen dagegen nicht delegiert werden. Führung bedeutet, diese Grenze zu kennen – und sie zu halten.
KI-Nutzung braucht
KI-Governance
Die notwendige KI-Governance ist kein juristisches Dokument. Sie ist die Übersetzung von Haltung in Struktur. Sie schafft Orientierung, ohne Innovation zu ersticken.
Unsicherheit ist kein Kompetenzmangel
Im Umgang mit KI ist Unsicherheit normal. Führung heißt nicht, alles zu wissen, sondern zu wissen, was entschieden werden muss – und was (noch) offen bleiben darf.
KI verlangt Haltung,
nicht Meinungen
Zu KI gibt es viele Einschätzungen und Empfehlungen. Führung zeigt sich darin, daraus eine eigene, konsistente Haltung zu entwickeln – und diese auch gegen äußeren Druck zu vertreten.